Südafrika-2025

Reisebericht Südafrika und Lesotho 2025

Reise vom 12. September bis 05. Oktober 2025

Den Auftakt unserer dreiwöchigen Südafrika-Reise bildeten die Drakensberge, ergänzt durch einen Abstecher nach Lesotho. Die anschließenden zwei Wochen waren ganz den Safaris gewidmet, die uns in zwei private Wildreservate sowie in den Tembe- und den Krüger-Nationalpark führten. Diese Reise haben wir wieder mit unseren Freunden Kerstin und Peter unternommen

In der Mitte steht Jack, unser Fahrer und Guide aus dem Langa Langa Camp am Kruger NP. Jack war hervorragend mit den anderen Guides vernetzt und sehr motiviert, uns viele unterschiedliche Tiersichtungen zu präsentieren. Dank ihm hatten wir bei jedem Game Drive wundervolle und unvergessliche Momente im Kruger National Park.

Quellenangabe:

Viele der beschreibenden Texte habe ich mit Hilfe von Chat GPT, Google und Wikipedia erstellt.

Schon gewusst…?

„The Big Five“ ist ein Synonym für folgende Tiere: Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Kaffernbüffel.

Dabei handelt es sich um eine alte Jagdbezeichnung, die von Großwildjägern aus der Kolonialzeit verwendet wurde. Kennzeichnend war nicht die Größe, sondern die damals schwierige und gefährliche Jagd auf diese Tiere zu Fuß. Die Bezeichnung hat keine Relevanz zum Artenschutz, sondern ganz im Gegenteil – sie basiert auf das Abschießen dieser Safari-Ikonen zur Trophäenjagd.

Heute stehen die Big Five für die beliebtesten Beobachtungen auf einer Fotosafari. Man findet sie in vielen bekannten Schutzgebieten und Nationalparks im östlichen und südlichen Afrika (wie dem Krüger-Nationalpark oder der Serengeti). Für viele Touristen ist die Safari zu einer Art Suchspiel geworden, bei dem es nur darum geht, Fotos aller fünf Arten auf der Liste zu sammeln.

Diese starke Fixierung auf die Big Five führt zu einer Ungleichgewichtung im Naturschutz. Die Faszination für die enorme Biodiversität abseits dieser fünf Arten tritt so in den Hintergrund.

Animierte Reiseroute

Stationen der Reise

Drakensberge: Clarens

Lesotho inmitten der Drakensberge

Drakensberge: Royal Natal Nationalpark

Babanango Private Game Reserve

Nkomazi Game Reserve

Marloth Park am Krüger National Park

Langa Langa Tented Safari Camp am Krüger National Park

The Zafara, Hazyview

Drakensberge: Clarens

Clarens, ein kleines beschauliches Dorf, liegt inmitten der beeindruckenden Drakensberge auf knapp 1900 Meter. Vor 2 Jahren haben wir Clarens bereits besucht und den Golden Gate Highlands National Park erkundet. Aus diesem Grund besuchten wir diesmal den Meiringskloof Nature Park bei Fouriesburg, Der Park liegt in einer Schlucht, umgeben von Sandsteinfelsen mit offenen Höhlen, dichtem Buschwerk und einer reichen Vogelwelt.

Zu Gast waren wir im Honeysuckle Clarens, einer kleinen Bed & Breakfast Unterkunft mit einem sehr individuellen und außergewöhnlichen Frühstück. Clarens bietet mit seinen kleinen Restaurants perfekte Möglichkeiten für ein Dinner. Unsere Gastgeberin versicherte, dass wir auch abends im Dunkeln gefahrlos zu Fuß unterwegs sein können, dies ist in Südafrika nicht selbstverständlich, vor allem in größeren Städten. Die weitläufigen Landschaften mit ihren monumentalen Felsen gehören definitiv zu den Highlights in dieser Gegend.

Aber auch das ist Teil der Realität in Südafrika:

Die Townships gehören heute ebenso zum Bild Südafrikas wie die modernen Städte, die Nationalparks und die beeindruckenden Landschaften. Die Townships zeigen eine Seite Südafrikas, die man als Besucher nicht ausblenden sollte. Sie erinnern daran, dass auch soziale Gegensätze noch immer zum heutigen Südafrika gehören. Für uns war sie ein Teil des Landes, der nachdenklich macht und zeigt, dass die Folgen der Vergangenheit noch immer sichtbar sind. Doch ihre Existenz lässt sich heute nicht allein mit der Vergangenheit erklären. Nach dem Ende der Apartheid im Jahr 1994 wurde zwar die gesetzliche Rassentrennung abgeschafft, die räumliche und wirtschaftliche Trennung verschwand jedoch nicht über Nacht. Viele Menschen leben dort weiterhin, weil Wohnraum in den Städten teuer ist und die Townships oft vergleichsweise nahe an den Arbeitsplätzen liegen. Viele dieser Siedlungen haben sich zu großen Stadtteilen entwickelt. Neben einfachen Wohnhäusern und informellen Hütten aus Wellblech findet man dort heute Geschäfte, Schulen, Restaurants und kleine Unternehmen. Die Lebensbedingungen in südafrikanischen Townships sind sehr unterschiedlich. Manche Viertel haben sich deutlich entwickelt und verfügen über feste Häuser, Strom, Wasser, Schulen und Geschäfte. In anderen, insbesondere in informellen Siedlungen, sind die Bedingungen noch sehr schwierig.

Lesotho inmitten der Drakensberge

Lesotho – das „Königreich im Himmel“

Für alle die Lesotho bisher nicht auf dem Schirm hatten oder kennen, hier ein paar allgemeine Informationen:

Lesotho besteht nahezu vollständig aus Hochland und Gebirge. Große Teile des Landes gehören zu den Drakensbergen, die mit ihren spektakulären Tälern und weiten Hochebenen beeindrucken. Besonders ist auch die geografische Lage: Lesotho liegt vollständig innerhalb Südafrikas und ist damit eine Enklave. Mit rund 2,3 Millionen Einwohnern und einer Fläche von etwa 30.000 km² ist das Land etwas kleiner als Nordrhein-Westfalen.

Das gesamte Staatsgebiet liegt auf großer Höhe – der niedrigste Punkt befindet sich auf etwa 1.400 Metern, während der höchste Berg, Thabana Ntlenyana, 3.482 Meter erreicht. Aufgrund dieser Höhenlage kann es im Winter sogar schneien, was für afrikanische Verhältnisse eher ungewöhnlich ist.

Politisch ist Lesotho eine konstitutionelle Monarchie. König Letsie III. nimmt vor allem eine repräsentative Rolle ein, gilt jedoch zugleich als moralische Autorität und verbindendes Symbol der Nation.

Die Kultur des Landes ist stark von traditionellen Elementen geprägt. Typisch sind die Basotho-Decken, warme Wollumhänge, sowie der kegelförmige Hut „Mokorotlo“, der als nationales Symbol gilt. Die Bevölkerung bezeichnet sich selbst als Basotho. Amtssprachen sind Sesotho und Englisch, wobei Sesotho die Muttersprache von rund 99 % der Menschen ist. Englisch geht auf die Zeit als britische Kronkolonie zurück. Fußball ist die mit Abstand beliebteste Sportart.

Wirtschaftlich lebt ein großer Teil der Bevölkerung von Landwirtschaft und Viehzucht. Lesotho ist zudem einer der weltweit führenden Produzenten von Mohair. Trotz dieser Ressourcen zählt das Land gemessen am Pro-Kopf-Einkommen zu den ärmsten der Welt. Die Arbeitslosenquote liegt bei etwa 16 %, bei jungen Menschen sogar bei rund 24 %.

Eine wichtige Einnahmequelle stellt der Export von Wasser dar. Durch das Lesotho Highlands Water Project werden die reichen Wasserreserven der Bergregionen nach Südafrika geleitet.

Im Bildungsbereich investiert der Staat vergleichsweise viel: Bereits 2008 flossen rund 13 % des Staatshaushalts in das Bildungswesen. Der Besuch der Grundschule ist verpflichtend und seit dem Jahr 2000 kostenlos. Weiterführende Schulen sind jedoch gebührenpflichtig, was viele Familien finanziell belastet – auch durch zusätzliche Kosten für Schuluniformen und Lehrmaterialien. Entsprechend besuchen nur etwa 27 % der Mädchen und 18 % der Jungen eine weiterführende Schule.

Neben dem formalen, stark vom britischen System geprägten Schulwesen existieren auch sogenannte „Buschschulen“. Diese finden meist in den Ferien an abgelegenen Orten statt und vermitteln traditionelle, lebenspraktische Fähigkeiten.

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Lesotho liegt bei etwa 53 Jahren. Zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen zählen HIV/Aids und Tuberkulose, die im Land weit verbreitet sind.

Die Einreise in Lesotho war einfach – es wird ein gültiger Reisepass und etwas Geduld benötigt. Zusätzlich meldet man sich im Tourismusbüro an, welches auch in den Grenz Räumlichkeiten untergebracht ist.


Maliba Mountain Lodge

Nach einer Fahrt durch die Bergwelt Lesothos erreichten wir die Maliba Mountain Lodge, die mitten im Ts’ehlanyane National Park auf 2000 Meter Höhe liegt. Schon die abgeschiedene Lage in den Bergen und die wunderschöne Landschaft rund um die Lodge haben uns sofort begeistert. Gerade für Naturliebhaber und Fotografen ist die Lage interessant, weil sich hier die typische Hochgebirgslandschaft Lesothos über zahlreiche Wanderwege erleben lässt.

Eindrucksvoll war ein sogenannter Community Walk. Im Hotel wurden wir von einem lokalen Guide abgeholt, mit dem wir das nahegelegene Dorf besucht haben. Auf dem Programm standen ein Besuch der hiesigen Schule,

eine Mini Brauerei, eine real bewohnte Rundhütte und eine Schamanin. Dieser Ausflug hat uns auf eindringliche Weise gezeigt, unter welchen einfachen, bescheidenen Bedingungen die Menschen hier leben müssen.

Selbstverständlich haben wir von dem selbstgebrauten Bier probiert. Es schmeckt ganz anders als wir es kennen weil es durch Fermentation hergestellt wird. Dies ist der Grund für eine säuerliche Note.

Drakensberge: Royal Natal Nationalpark

Der Royal Natal National Park liegt im Norden der Drakensberge in der Provinz KwaZulu-Natal und gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Seine spektakulären Felsformationen, tiefen Schluchten und klaren Bergbäche machen ihn zu einem der schönsten Nationalparks Südafrikas. 

Das bekannteste Wahrzeichen des Nationalparks ist das Amphitheatre – eine nahezu senkrechte Felswand, die sich über mehr als fünf Kilometer erstreckt und bis zu 1.200 Meter über das Tal aufragt.

Aufgrund ihrer gewaltigen Ausmaße erinnert die Formation an die Zuschauertribüne eines riesigen Amphitheaters und zählt zu den spektakulärsten Naturkulissen Afrikas. Nach starken Regenfällen stürzen zahlreiche Wasserfälle über die Felskante in die Tiefe. Besonders beeindruckend sind die Tugela Falls, die mit einer Fallhöhe von bis zu 948 Metern zu den höchsten Wasserfällen der Erde gehören.

Für Wanderer ist der Royal Natal National Park ein wahres Paradies. Mehr als zwanzig Wanderwege führen durch die Berglandschaft – von gemütlichen Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Tagestouren. Zu den beliebtesten Touren zählt die Wanderung zum Amphitheater.

Bei allen Wanderungen ist eine Sache obligatorisch. Man muss sich mit seinen persönlichen Daten in ein Buch eintragen. Und ganz wichtig ist das man sich am Ende der Wanderung wieder austrägt.

Wir nutzten die Möglichkeit, verschiedene Wanderungen von einem Ranger erklären zu lassen. Ein toller Service, weil auch die körperliche Fitness bei den Wandervorschlägen berücksichtigt wird und man eine Menge Infos bekommt. Zwei Wanderungen haben wir im Nationalpark unternommen.

Unsere Unterkunft, das Berghouse and Cottages lag, etwas abseits auf einer Anhöhe und ein paar Kilometer vom Royal Natal NP entfernt. Wir waren in einem kleinen Landhaus, mit einem grandiosen Ausblick auf die Drakensberge, untergebracht. Man könnte sich dort auch selber verpflegen, aber wir haben es vorgezogen, Frühstück und Abendessen mit zu bestellen. 

Unterkünfte in den Drakensbergen | Wunderschöne Bergaussichten 

Babanango Game Reserve

Das Babanango Game Reserve liegt im Herzen des Zululands in KwaZulu-Natal und umfasst rund 21.000 Hektar einer eindrucksvollen Landschaft aus Bergen, Tälern und dem White-Umfolozi-Fluss.

Das noch junge Reservat entstand aus einem großen Renaturierungs- und Wiederansiedlungsprojekt, bei dem seit 2017 mehr als 4.000 Großtiere zurück in die Wildnis gebracht wurden.

Heute ist Babanango ein Big-Five-Reservat mit Löwen, Leoparden, Nashörnern, Büffeln und Elefanten sowie zahlreichen weiteren Tierarten wie Geparden, Giraffen und seltenen Antilopen.

Wir hatten das seltene Glück, die einzigen Gäste für unseren 2-tägigen Aufenthalt in der Valley Lodge zu sein. So wurden wir von mehr Angestellten umsorgt als wir Gäste waren 🙂

https://babanango.com/valley-lodge/

Unser Highlight war dort ein Bushwalk zu einer Gepardenfamilie. Ungeplant sind wir mit unserem Gamedrive Fahrzeug in einer Senke steckengeblieben. Ein zu Hilfe gekommener Guide mit 2 Gästen aus einer anderen Lodge hat uns herausgeholt und gefragt, ob wir Lust auf einen Bushwalk hätten, um so die zuvor gesehen Geparden ganz nah zu erleben. Dazu muss man wissen, dass man normalerweise auf gar keinen Fall das Fahrzeug verlassen darf.

Eine Ausnahme gibt es, wenn ein speziell zertifizierter Guide eine Waffe trägt. Die Geparden-Sichtung zu Fuß war ein wirklich aufregendes Erlebnis. Nach so viel Abenteuer darf ein gepflegter Sundowner nicht fehlen 🙂

Doch auch auf den weiteren Gamedrives, einmal im Regen, freuten wir uns über viele unterschiedliche Tiersichtungen. So konnten neben vielen Vogelsichtungen auch Löwen, Wasserbüffel, Giraffen und Nashörner begeistern:

Nkomazi Game Reserve 

Das Reservat erstreckt sich über 15.000 Hektar und beherbergt ein vielfältiges Ökosystem mit Wildtieren des Hoch- und Tieflandes sowie einer reichen Vogelwelt. Mitten durch fließt der Komati River. Besonders reizvoll und faszinierend empfanden wir die Felsformationen inmitten der Landschaft.

Die Tented Lodge liegt direkt am Komati Fluss und bietet schon von der Unterkunft aus tolle Ausblicke auf die Landschaft und die Tierwelt. Die Zeltunterkünfte sind sehr luxuriös ausgestattet und bieten so mehr Glamping als Camping. Neben einer Außendusche war ich von der Außenbadewanne ganz begeistert.

https://newmarkhotels.com/accommodation/nkomazi-private-game-reserve

Unser Guide Jonah bereitete uns auf den morgendlichen Game Drives einen exzellenten Bush Coffee. Das Besondere war, dass er den Kaffee mit Amarula-Likör und Kakaopulver verfeinerte. Neben den Big Five kann der elegante Gang einer Giraffe ebenfalls so richtig begeistern!

Auch hier sind wir wieder mal stecken geblieben, diesmal mitten im Fluss. Zum Glück haben es die Krokodile nicht mitbekommen 🙂  Neben den vielen Beobachtungen der reichen Tierwelt waren hier die Löwen-Sichtungen für uns das Highlight.

Weitere Impressionen von den Gamdrives und Unterkunft:

Marloth Park, Malelane Gate, Kruger NP

Auf zum Kruger National Park. Unsere erste Station dort war die African Sky Villas in Marloth Park. Der Marloth Park ist etwas ganz Besonderes: Es ist kein klassischer Nationalpark, sondern eine Ferien- und Naturschutz Siedlung direkt an der südlichen Grenze des Kruger National Park. Der Crocodile River trennt den Marloth Park vom Kruger-Nationalpark.

https://www.africanskyvillas.com

Das Besondere ist, dass es innerhalb von Marloth Park kaum Zäune gibt. Tiere wie Kudus, Impalas, Zebras, Giraffen, Warzenschweine und Gnus bewegen sich frei zwischen den Häusern und Lodges. Es kann also durchaus passieren, dass morgens ein Kudu im Garten steht oder eine Giraffe direkt an der Terrasse vorbeikommt. Hier verschmilzt die Grenze zwischen menschlicher Siedlung und afrikanischer Wildnis.

Mit Hilfe von Bananenscheiben hat unser Gastgeber ein Bushbaby (Galago) namens Richard angelockt. Das nachtaktive Tier ist ein Primat, das in den Wäldern und Savannen Afrikas lebt. Mit seinen großen Augen und Ohren kann er sich nachts hervorragend orientieren und mit beeindruckenden Sprüngen von Baum zu Baum bewegen. Fotografiert von Peter Mrasek

Unser Highlight hier war eine geführte Fotoexkursion im Kruger NP. Mario holte uns morgens mit seinem Gamedrive-Fahrzeug vor Sonnenaufgang an der Lodge ab und wir verbrachten den ganzen Tag im Kruger NP.

Mario ist nicht nur Guide, sondern auch Fotograf, sodass er automatisch die Stops so positioniert hat, dass wir immer den bestmöglichen Standort für ein Foto hatten. Durch seine fachkundige und auch sympathische Art war der Ausflug ein echtes Erlebnis gewesen.

Leider hat das Wetter nicht wirklich mitgespielt aber auch Regen und Wind konnte uns nicht aufhalten 🙂

Weitere Eindrücke aus dem Kruger-NP:

Langa Langa Camp, Paul Kruger Gate, Kruger NP

Unsere zweite Station am Kruger NP war das Langa Langa Tented Safari Camp. Das Langa Langa Safari Camp ist ein naturnahes Safari-Camp unmittelbar an der Grenze zum weltberühmten Kruger National Park. Eingebettet in eine unberührte Wildnis und in unmittelbarer Nähe des exklusiven Sabi Sand Game Reserve. Neben den Safaris bietet das Camp eine entspannte Atmosphäre mit Pool, Restaurant und Bar. Spannend finde ich immer wieder, wenn man nachts aus einem Zelt heraus die Geräusche der afrikanischen Wildnis hört und manchmal auch Tiere in direkter Nähe zum Zelt.

The Zafara, Hazyview

Das Zafara ist eine thailändisch und balinesisch inspirierte Lodge welche den entspannten Abschluss unserer Reise bildete. Thailändische und balinesische Einflüsse finden sich überall in Teakholz, Stein, Wasser und Schatten wieder, während die Herzlichkeit und Unkompliziertheit des Service unverkennbar südafrikanisch bleiben. Ein wenig „Strange“ fand ich es schon, dass die Service Mitarbeiter alle eine Art Fantasieuniform im asiatischen Stil trugen. Auf jeden Fall war die exklusive Lodge der krönende Abschluss der Reise.

https://thezarafa.co.za

Bilder von der Lodge:

Wie waren wir unterwegs gewesen?

Alle Unterkünfte und den Leihwagen haben wir im Vorfeld von zuhause aus gebucht. Der Hyundai Staria war perfekt für uns vier. Dieser komfortable Mini Bus bot viel Platz für all unser Gepäck inklusive der Fotorucksäcke.

In den beiden Schiebetüren war in der Scheibe in kleines Schiebefenster integriert aus dem man perfekt fotografieren oder ein Video aufnehmen konnte. Den Leihwagen haben wir am Flughafen in Empfang genommen und alle Lodges eigenständig angefahren. Dies war ohne Probleme möglich weil in Südafrika das Straßennetz gut ausgebaut ist. Ab und zu ging es über Gravelroads (ausgebaute Schotterpisten), aber das war mit unserem Leihwagen kein wirkliches Problem.

Wir haben uns dazu entschieden nicht zu viel Ziele anzusteuern. In der Regel waren wir 2-3 Tage vor Ort in einer Lodge. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt für eine entspannte Rundreise.

Um so eine Reise eigenständig zu planen ist schon einiges an Erfahrung nötig. Dank Kerstin mit ihren exzellenten Südafrika Kenntnissen und dem Planen von individuellen Fernreisen war dieser Trip einfach nur wunderbar.

Wenn es Überraschungen gab, dann nur angenehme 🙂

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